Bundestagswahl in Oldenburg

Am Sonntag, 26. September 2021, wird der 20. Deutsche Bundestag für vier Jahre gewählt. Oldenburg bildet wieder gemeinsam mit dem Landkreis Ammerland den Wahlkreis 27 Oldenburg-Ammerland. Die Vorbereitung und Durchführung der Bundestagswahlen obliegt unter der Leitung der Kreiswahlleiterin Dagmar Sachse dem Bürger- und Ordnungsamt. Im Wahlbüro steht ein qualifiziertes Wahlteam für die wahrzunehmenden Aufgaben bereit. Zu den Aufgaben der Wahlleitung und des Wahlteams zählen unter anderem:

  • Aufstellung und Führung der Wählerverzeichnisse,
  • Benachrichtigung der Wahlberechtigten über ihr Wahlrecht,
  • Ausgabe von Wahlscheinen mit Briefwahlunterlagen,
  • Bestimmung und Einrichtung der Wahlräume (Wahllokale),
  • Berufung der Wahlvorstandsmitglieder in den Wahllokalen und ihre Schulung (Wahlhelferinnen und Wahlhelfer),
  • Gestaltung und Beschaffung der Stimmzettel,
  • Erfassung und Zusammenstellung der Wahlergebnisse aus den einzelnen Wahlbezirken,
  • Feststellung der amtlichen Wahlergebnisse.

Einige maßgebliche Entscheidungen, zum Beispiel die Zulassung von Wahlvorschlägen der Parteien und Wählergruppen oder die Feststellung des amtlichen Ergebnisses im Wahlkreis, werden von unabhängigen Wahlorganen (Kreiswahlleitung, Kreiswahlausschuss, Wahlvorstände) getroffen.

Die Wahlvorstände sind in den Wahllokalen der einzelnen Wahlbezirke für den ordnungsgemäßen Ablauf der Stimmabgabe und für die Feststellung der Wahlergebnisse verantwortlich.

alle eingereichten Wahlvorschläge zugelassen

21 Parteien stellen sich zur Bundestagswahl

Gemeinsam mit dem Landkreis Ammerland bildet die Stadt Oldenburg bei Bundestagswahlen den Wahlkreis 027 Oldenburg – Ammerland. Für die anstehende Bundestagswahl am 26. September 2021 hat der Wahlausschuss in seiner Sitzung am Freitag, 30. Juli, nun alle eingereichten Wahlvorschläge zugelassen.

Für das durch die Erststimme zu vergebende Direktmandat des Wahlkreises Oldenburg – Ammerland kandidieren zwölf Kandidatinnen und Kandidaten. Nacheinander reichten Susanne Menge (Die Grünen), Andreas Paul (AfD), Amira Mohamed Ali (DIE LINKE), Stephan Theodor Johannes Albani (CDU), Nicole Striess (FREIE WÄHLER), Dennis Rohde (SPD), Jens Ahrends (LKR), Daniel Stephan Rüdel (FDP), Michael Krüger (ÖDP), Johanna Friederike Jensen (MLPD), Werner Georg Berends (dieBasis) und Holger Klaus Friedel Lubitz (PIRATEN) ihre Kandidaturen ein. Auf den Wahlzetteln für die Zweitstimmen werben neben diesen zwölf auch weitere neun Parteien um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler. Hier finden Sie den Musterstimmzettel mit allen Kandidatinnen und Kandidaten und Parteien ».

Über die Erst- und Zweitstimme

Bei einer Bundestagswahl verfügen die Wählerinnen und Wähler jeweils über eine Erst- und Zweitstimme. Mit der Erststimme wird eine Direktkandidatin oder ein Direktkandidat gewählt, die oder der den Wahlkreis im Bundestag vertritt. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigen kann. Mit der Zweitstimme wählen die Wahlberechtigten die jeweilige Landesliste einer Partei für den Bundestag.

Über die Bundestagswahl 2017

Bei der Bundestagswahl im September 2017 hatte die SPD mit ihrem Bewerber Dennis Rohde 36,3 Prozent der Erststimmen und somit den Wahlkreis gewonnen. Die CDU erhielt 30,2 Prozent der Stimmen, gefolgt von den Grünen mit 11,4 Prozent und der Partei DIE LINKE mit 8,1 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die erstmals kandidierende AfD erzielte ein Ergebnis von 6,7 Prozent vor der FDP mit 6,1 Prozent. Bei den Zweitstimmen erreichte die CDU mit 30,6 Prozent die meisten Stimmen vor der SPD mit 26,1 Prozent und den Grünen mit 12,5 Prozent. Es folgten die FDP mit 10,4 Prozent, DIE LINKE mit 9,4 Prozent und die AfD mit 7,2 Prozent der gültigen Zweitstimmen. Auf sonstige Parteien entfielen 3,9 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag mit 77,8 Prozent um 3,6 Prozent höher als bei den vorangegangenen Bundestagswahlen 2013.