Häufig gestellte Fragen

luca App für Oldenburg: Fragen und Antworten

Mit Hilfe der luca App will die Stadt Oldenburg die Kontaktnachverfolgung bei Corona-Fällen verbessern und Lockerungen im Alltagsleben begleiten. Das städtische Gesundheitsamt ist seit dem 23. März 2021 an luca angebunden. Dadurch kann bei der Kontaktpersonennachverfolgung auf die Daten zugegriffen werden, wodurch dieser Prozess vereinfacht wird. Die luca App kann im privaten Umfeld sowie auch für Firmen als Betreiber einer Location eingesetzt werden. Seit August 2021 können auch alternativ die luca-Anhänger » genutzt werden.

Hier finden Sie einen Überblick über die Nutzung der App, sowie die wichtigsten Fragen und Antworten:

Ab wann kann die App genutzt werden? Gibt es eine Schnittstelle zum Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg?

Generell gilt: Die App kann ab sofort von allen genutzt werden, unabhängig davon, ob das Gesundheitsamt angebunden ist oder nicht.

Das Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg hat am 23. März 2021 eine Schnittstelle zu luca eingerichtet. Nun können die Daten aus der luca App, im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung, direkt an das Gesundheitsamt übermittelt werden. Dadurch können Infektionsketten nachvollzogen werden und potentiell infizierte Personen erhalten eine Benachrichtigung.

Gäste aus dem Zuständigkeitsbereich anderer Gesundheitsämter können die luca App ebenfalls nutzen und damit ihre Anwesenheit in Oldenburger Locations dokumentieren.

Welche Vorteile hat die luca App gegenüber anderen Apps?

Die luca App ist eine eigenständige App und kann unkompliziert von jeder und jedem genutzt werden. Der Vorteil dieser App ist, dass die persönlichen Daten vereinfacht von Betreiberinnen und Betreibern aus verschiedenen Bereichen (beispielsweise Gastronomie und Einzelhandel) erfasst und an das Gesundheitsamt übermittelt werden können. Die Datenerfassung erfolgt pseudonymisiert, sodass die Betreiberinnen und Betreiber keinen Einblick in die persönlichen Daten erhalten.

Was müssen Firmen tun, um die App sinnvoll zu nutzen?

Abhängig von der Größe und den räumlichen Gegebenheiten der Firma gibt es unterschiedliche Einsatzszenarien für luca.

Eine Möglichkeit ist, dass die Betreiberin oder der Betreiber einen QR-Code für diese Location erstellen » und diesen an der Eingangstür aufhängen. Beim Betreten der Location muss der QR-Code durch die Besucherinnen und Besucher in der luca App erfasst werden. Im Gastronomiebereich ist es auch denkbar, dass einzelne Tische oder Veranstaltungsräume mit einem QR-Code ausgestattet werden.

Luca unterstützt Betreiber beim Einsatz der App. Hier gibt es weitere Informationen zum Einsatz von luca als Betreiber »

Hat die luca App auch Vorteile für Sportvereine und oder kulturelle Nutzungen?

Die luca App sollte immer Anwendung finden, wenn eine Kontaktpersonennachverfolgung sinnvoll oder gefordert ist.

Entstehen für die Nutzung Kosten?

Nein, durch die Nutzung der luca App entstehen keine Kosten.

Sind die übermittelten Daten sicher?

Ja. Die Daten werden mehrfach verschlüsselt und nur wenn ein Infektionsrisiko besteht, werden die Daten nach Zustimmung des Gastes beziehungsweise der Betreiberin oder des Betreibers einer Location an das Gesundheitsamt übermittelt. Im Gegensatz zum Prozedere im ersten Corona-Jahr sehen die Betreiber einer Location mit der Nutzung der App keine Daten der Gäste. Dadurch gibt die luca App einen Mehrwert zu den bisher bekannten Zetteln, die zur Kontaktpersonennachverfolgung eingesetzt wurden beziehungsweise werden.

Lesen Sie auch die Erklärung der Anbieter der luca App zum Datenschutz » und zur Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten.

Wo sollten die QR-Codes platziert werden?

Dies ist abhängig von der Art der Location. Allgemein gilt, dass ein QR-Code meistens am Eingangsbereich gut platziert ist. Für die Platzierung der QR-Codes gibt luca den Betreibern von Locations Unterstützung im direkten persönlichen Kontakt.

Ist die luca App kompliziert? Ist eine Schulung notwendig?

Nein, die luca App kann von Gästen einfach heruntergeladen werden. Es müssen lediglich Name, Adresse und Telefonnummer eingetragen werden. Anschließend kann durch einfaches Öffnen der luca App der QR-Code gescannt werden.

Zur Erstellung von Locations durch Betreiberinnen und Betreiber muss lediglich der Name des Raumes eingetragen werden. Die Verwaltung der eingetragenen Räume erfolgt übersichtlich über einen Browser. Dafür bietet luca Informationsveranstaltungen an. Die genauen Daten erfährt man, nachdem man sich bei luca als Betreiberin oder Betreiber angemeldet hat.

Wie lange dauert die Einrichtung der luca App?

Die Aktivierung der App als Gast ist schnell erledigt und erfordert lediglich ein mobiles Endgerät, auf dem die App installiert werden kann sowie eine Mobilfunknummer zur Verifizierung. Der Prozess nimmt etwa fünf Minuten in Anspruch.

Der Einsatz von luca als Betreiberin oder Betreiber einer Location ist einfach realisierbar und dauert insgesamt circa eine Stunde. Zuerst muss man sich registrieren und Räume einrichten. Anschließend müssen die entsprechenden QR-Codes ausgedruckt und gut sichtbar platziert werden. Dadurch, dass es auch möglich ist, als Location die QR-Codes der Gäste zu erfassen, ist es gegebenenfalls notwendig, einen QR-Code-Scanner einzurichten. Für die Einrichtung dieses Scanners sollten circa 30 Minuten eingeplant werden.

Hier gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Betreiberinnen und Betreiber »

Kann ich die luca App nur zu bestimmten Zeiten nutzen?

Nein, die luca App kann zu jeder Zeit genutzt werden.

Wo bekomme ich die App?

Die luca App ist sowohl für iOS-Geräte » als auch für Android-Geräte » verfügbar und kann in den entsprechenden Stores heruntergeladen werden.

Was ist, wenn ich die App nicht nutzen möchte oder kein Smartphone habe?

Seit August 2021 stellt die Stadt Oldenburg auch luca-Schlüsselanhänger zur Verfügung. Lesen Sie weitere Informationen zu Ausgabestellen und Nutzung der luca-Anhänger »

Wo kann ich mich weiter informieren?

Alle weiteren Informationen zur luca App bekommen Sie auf der offiziellen FAQ-Website der luca App »

Und hier erklärt Mit-Initiator Smudo die luca App in einem Film des MDR »